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Landschildkröten, sog. „echte Landschildkröten“, lateinisch: Testudinidae, sind die am stärksten angepasste Schildkrötenart. Heute gibt es ca. 16 Gattungen mit 49 Arten, die vorwiegend in den Tropen und Subtropen leben. In Nord-, Mittel- und Südamerika sind sie eher wenig vertreten. In Australien findet man sogar gar keine Landschildkrötenart. In Südeuropa sind vor allem die Maurischen Landschildkröten, die Griechischen Landschildkröten und die Breitrandschildkröten vertreten. Die Größe reicht von wenigen Zentimetern bis zu einem Meter aus. Die größte Landschildkröte, die bereits ausgestorben ist, hatte eine Panzerlänge von 2,5 Meter.

Landschildkröten haben unterschiedliche Panzer und unterscheiden sich meist auch darin in ihrer Art. Die meisten Landschildkröten haben einen hochgewölbten Panzer, nur wenige Ausnahmen sind eher flach. Die Beine sind säulenförmig und eher breit, was sie zu guten Grabern macht. Die kleinste Landschildkrötenart ist die gesägte Flachschildkröte mit einer Panzerlänge von 7-9 Zentimetern. Am größten werden die Galapagos Riesenschildkröten mit 70-95 Zentimetern.

Weibliche Landschildkröten wählen ihren Platz zur Eiablage sehr sorgfältig aus. Sie legen keinen großen Wert auf die Brutpflege, lediglich der Platz vorher wird gut ausgekundschaftet. Die notwendigen Bruttemperaturen erhalten sie über die Sonne. Die Weibchen graben meist mit den Hinterbeinen ein großes Loch in die Erde. Sofern dies tief genug ist, legen sie dort ihre Eier ab. Die Eiablage ist von Tier zu Tier unterschiedlich. In der Regel erfolgt die Eiablage tagsüber. Danach wird das Erdloch wieder verschlossen, so werden die Schildkröten vor Nesträubern geschützt. Nach einer Brutzeit von 60 bis 150 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Sie sind zu diesem Zeitpunkt körperlich voll entwickelt und beginnen sofort ein eigenständiges Leben.

Status: Gold
Datum: 22.09.2011
Kategorie: Schildkröten

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