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Der Windhund wurde zu früheren Zeiten nicht für die Showlinie gezüchtet, sondern gezielt, um den Jäger bei seiner Arbeit zu unterstützen. Je nachdem, welches Jagdverhalten der Windhund an den Tag legte, wurde er in unterschiedliche Gruppen eingeteilt. Der Gruppe zugehörig entsprechend töten sie ihre Beute oder holen sie ein und halten sie fest, bis der Jäger eintrifft.

Zur ersten Gruppe, in welcher die Windhunde die Beute einholen und sofort töten, gehört der irische Wolfshund, als auch Whippet und der Greyhound. Bei der zweiten Gruppe sind Azawakh und Deerhound ein Begriff.

Die sogenannte Hetzjagd auf Sicht ist die Spezialität des Windhundes. Der Geruchssinn ist bei diesem Jagdhund vollkommen nebensächlich. Der Sehsinn wird beim Windhund während der Jagd angesprochen. Zudem besitzt der Windhund als Jagdhund eine weitreichend zurückliegende Geschichte. Wer heutzutage beispielsweise alte, gewebte Teppiche sieht, kann dort sehr hochbeinige und schlanke Hunde drauf erkennen, sofern eine Jagdszene dargestellt wird. Je nach Land und Region, insbesondere im Bezug auf die Anforderung, gingen die Rassen schließlich auseinander und wurden so den Bedürfnissen des Jägers angepasst. Im kalten Russland war der Barsoi mit seinem dicken und langen Fell entsprechend geschützt vor der Kälte, während der Azawakh, der aus Afrika stammt, mit seinem Fell bei der dort herrschenden Hitze sehr gut klar kommt.

Während der Windhund in der heutigen Zeit in den meisten Fällen als Showhund gezüchtet wird, ist er in wenigen Ländern auch noch als Jagdhund im Einsatz. Dort, wo er Rennen läuft, wird zudem ein Hase als Lockmittel eingesetzt.

Status: Gold
Datum: 29.12.2011
Kategorie: Hunde Blogs

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