Webseiten über verschiedene Schlangenarten

Allgemein: Die Schlangen sind eine Subordination der Schuppenkriechtiere. Der lateinische Name ist „Serpentes“ und sie haben ihren Ursprung von ihren echsenartigen Ahnen. Ihr Körper ist lang und die vorhandenen Extremitäten sind bei Schlangen völlig zurückgebildet. In der heutigen Zeit werden circa 3.000 Arten von Schlagen beschrieben. Sie sind zudem weltweit in allen Lebensräumen anzutreffen, außer in der Antarktis, Arktis und in den Permafrostgebieten. Eine sehr große Rolle spielen Schlangen unter anderen in der Kulturgeschichte und in der Mythologie. In der Medizin ist sie bis heute das Symbol der pharmazeutischen und medizinischen Berufe.

Aussehen:
Alle heutigen lebenden Schlangen besitzen einen dünnen und länglichen Körper. Ihre Gliedmaßen sind bis auf einige Ausnahmen vollständig verloren. Nur bei den Roll- und Blindschlangen sind noch teilweise Reste des Beckengürtels vorhanden. Die Körperformen der Schlangen variieren je nach Art. So haben einige Schlangen einen dicken Körper mit einem kurzen Schwanz, andere werden nach hinten dünner, wie etwa die raue Grasnatter, lateinischer Name „Opheodrys aestivus.“ Zudem variieren sie im Querschnitt von oval, rund bis dreieckig. Der Bauch ist fast immer abgeflacht. Die Größe der Schlange ist unterschiedlich und kommt auf die jeweilige Art an. Die Schlankblindschlange ist nur 10 Zentimeter groß und die weltweit bekannte Netzpython hingegen fast 7 Meter groß. Ebenso weisen sie im Gegensatz zu den Schleichen (lat. Anguidae) nur eine Reihe von Bauchschilden auf. Das Rostralschild der Schlange weist am unteren Rand eine kleine Kerbe, die auch Rostralkerbe genannt wird, auf. Diese bietet ihnen den Vorteil, dass sie züngeln können, ohne dabei ihren Mund öffnen zu müssen. Schlangen besitzen auch keine Augenlider, da ihre Augen vollkommen mit einer transparenten Schuppe bedeckt werden. In der Regel sind die weiblichen Schlangen etwas größer als die Männchen. Bei einigen Arten ist das jedoch auch andersrum der Fall. Hierbei stellt der Ansatz des Schwanzes, der sich hier der Kloake befindet, ein bestes Unterscheidungsmerkmal dar. Bei Männchen ist er sehr gleichmäßig verjüngt, bei den Weibchen erkennt man einen Absatz. Zudem verfügen Schlangen über eine unendliche Zahl von Zeichnungs- und Farbvarianten. Daher sind einige Arten einfarbig und andere weisen Leiter-, Streifen oder Karomuster au. Auch die Färbung der Schuppen ist sehr unterschiedlich und kommt auf die jeweilige Art der Schlange an.

Merkmale:
Bestehen tut die Schlangenhaut aus drei Schichten. Einmal der Epidermis – Oberhaut, dann die Dermis – Lederhaut und der Subdermis – Unterhaut. Die vorgenannten drei Schichten erfüllen unterschiedliche Funktionen. Die Oberhaut bildet eine dichte und flexible Schicht und sie ist in Form von Schuppen angeordnet. Zudem stellt die Oberhaut eine Barriere zwischen Umwelt und Schlangenkörper dar. Die vorhandenen Schuppen der Schlangen werden in Körper- und Kopfschuppen unterteilt. Bei der Natter sind die Körperschilder im Gegensatz zu den Körperschuppen sehr groß. Es lassen sich zudem sechs verschiedene Kopfschilde feststellen. Typisch für die Schlangen ist die Häutung der Haut, da diese nach erreichter Geschlechtsreife nicht kontinuierlich abgeschuppt wird.

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Mai 19, 2009 www.schlangenliebhaber.de
Verschiedene Schlangenarten
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