Webseiten über verschiedene Spinnenarten

Spinnentiere, die im Lateinischen „Arachnida“ genannt werden, sind eine Klasse der Gliederfüße. Sie bilden zusammen mit den Pfeilschwanzkrebsen den Unterstamm der Kieferklauenträgen. Zu den Spinnentieren zählen unter anderem die Webspinnen, Weberknechte, Skorpione und Milben. Der Körper ist grob in zwei Teile gegliedert. Einmal der Vorderleib – lateinischer Name Prosoma und der Hinterleib – Opisthosoma. Das Bedeutendste und zugleich Markenteste Merkmal der Spinnen sind ihre vier Paar Laufbeine. Das unterscheidet sie neben den meist nur zweigeteilten Körpern von allen anderen Insekten. Die Larven von vielen Milbenarten haben jedoch nur sechs Beine. Zudem verfügen Spinnen über Scheren, Giftklauen, Tastern und Mundwerkzeuge. Die Skorpione besitzen außerdem noch einen langen Schwanz mit Giftstachel. Überwiegend sind die Spinnen Jäger, die ihre Beute mit ihrem Gift töten. Die Spinnentiere haben wie alle anderen Gliederfüße ein Strickleiternervensystem. Die Augen der Spinnentiere sind mehrere Punktaugen und einige können sehr leistungsstark sein. Fast alle Spinnenarten sind landlebend und daher findet hier oft eine innere Befruchtung statt. Bei den Skorpionen oder bei den meisten Milbenarten werden Spermienpakete abgelegt, die dann von den weiblichen Tieren aufgenommen werden.

Beute und Nahrungsaufnahme: Meist fressen sie Gliederfüßer einschließlich Spinnen. Die Vogelspinne sowie andere sehr große Exemplare erbeuten auch gelegentlich Mäuse, Eidechsen oder Vögel. Die große Wasserspinne frisst Kaulquappen und Fischchen. Der Mund der Spinne ist eine schmale Spalte, die man mit einem eingebauten Strohhalm vergleichen kann. Die schmale Spalte erlaubt jedoch nur eine Aufnahme von Flüssigkeit. Daher speit die Spinne, nachdem sie ihre Beute mit einem Giftbiss getötet hat, Verdauungssaft auf das erlegte Tier und die verdaulichen Teile werden aufgelöst, sodass sie diese dann aufsaugen kann.

Entwicklung und Alter der Spinnentiere:
Wenn die Jungtiere aus den Eiern schlüpfen sehen sie schon aus wie Spinnen und weisen somit einen erheblichen Unterschied zwischen Larven der Schmetterlinge und den Raupen auf. Spinnen müssen sich wegen dem vorhandenen starren Außenskelett im Laufe ihres Wachstums mehrmals häuten. Bei kleineren Spinnenarten kommt das Häuten etwa viermal vor, bei einer Vogelspinne hingegen bis zu 20 Mal. Meisten beenden die einheimischen Arten ihr Leben innerhalb eines Jahres. Kleinere Arten bringen jedoch innerhalb eines Jahres drei Generationen zustande. Ebenso gibt es aber auch Spinnenarten, die mehrere Jahre alt werden können. Eine Vogelspinne kann beispielsweise bei einer Gefangenschaft bis zu 27 Jahre alt werden. In Australien wurde zudem beobachtet, dass eine Falltürspinne ebenso 27 Jahre alt wurde. Bei den meisten Spinnenarten findet eine friedliche Trennung nach der Paarung statt. Sollte aber das Männchen nicht früh genug das Weite suchen, so kann es passieren, dass er vom Weibchen gefressen wird.

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Dez 16, 2010 www.spider-mania.de
Vogelspinnen auf Spider Mania
Wissenswertes zum richtigen Umgang und artgerechter Haltung von Vogelspinnen. Wenn man sich zu einer Vogelspinne entschlossen hat, treten meist noch Fragen auf, welche Art, wie groß muß das Terrarium sein, was brauche ich für eine Inneneinrichtung usw. Hier gibt es Tipps fürs richtige Terrarium und der dazugehörigen Inneneinrichtung. Checkliste für Anfänger, wo kauft man am besten eine Vogelspinnen, tägliche Aufgaben. Warum häuten sich Vogelspinnen? Ablauf einer Häutung und richtige Fütterung. Für artspezifische Fragen zur Haltung von Vogelspinnen, steht unser Forum zur Verfügung, in dem wir sehr gerne unsere langjährige Erfahrungen austauschen.







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